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DigitalAnalog – Kommunikation gestern und heute

Kommunikation ist nicht immer einfach, wie die Schüler*innen der Carl-von-Linne-Schule beim Projekt „DigitalAnalog“ bei ihren Experimenten leibhaftig zu spüren bekommen.

Seit dem Jahr 2002 ist es möglich, mehr Informationen digital als analog zu speichern, so eine These des Museums für Kommunikation in Berlin. Dies bleibt nicht ohne Einfluss auf die Kommunikation. Grund genug für 20 Schüler*innen der sechsten Klasse der „Kommunikation im Wandel der Zeit“ nachzugehen. Von Beginn der Kommunikationsgeschichte an bis heute erforschen die Jugendlichen Chancen und Risiken der analogen und digitalen Medien. Gestik und Mimik stehen ebenso auf dem Prüfstand wie die Kommunikation über WhatsApp, mit Emojis und mit Sprachnachrichten.

Die Schüler*innen experimentieren mit Telegrammketten mithilfe ihrer Körper, erfinden Positionen und Posen und untersuchen die eigene Körpersprache in all ihren kommunikativen Facetten: Welcher Gesichtsausdruck zeigt welche Emotionen? Welche Aussagekraft haben klare Gesten wie: Halt. Stopp. Komm her. Gut gemacht. Cool. Die Schüler*innen entwickeln neue, eigens erdachte Emojis und erfinden dazu passende Bewegungsabläufe und Geräusche.

Bei einem interaktiven Parcours im Stadtpark Lichtenberg laden die Schüler*innen Besucher*innen dazu ein, an künstlerischen Stationen ihre Forschungsergebnisse zur Kommunikation live zu erleben: mit einer Sound-Collage, einem Minihörspiel zu einem Streit von Siri und Google, beim Tanz-Beatbox-Spiel „Tanzreaktor“ oder bei einer Ausstellung von Bildercollagen. Durch den Parcours führen die Schüler*innen als nonverbale Wegweiser*innen.

Zusammenarbeit gestalten

Die Carl-von-Linné-Schule legt als sonderpädagogisches Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Motorische und Körperliche Entwicklung einen besonderen Schwerpunkt auf Bewegung. „DigitalAnalog“ dient als Pilotprojekt für das Vorhaben, Kunst und Kultur als Schwerpunktbildung mit ins Rahmenprogramm der Schule aufzunehmen. Angestrebt wird die langfristige Netzwerkbildung zwischen inklusiver Schule, Jugendtheater, freier Kunst und diverser Bewohnerschaft im Kiez.

Die Schule versteht sich als Lebens- und Lernort, an dem alle Schüler*innen ihre Fähigkeiten entdecken, erproben und entfalten können. Um eine optimale Förderung zu gewährleisten, arbeiten Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen, Betreuer*innen sowie Therapeut*innen eng zusammen und bilden multiprofessionelle Teams. Das interdisziplinäre Arbeiten mit verschiedenen Künstler*innen im Rahmen von „DigitalAnalog“ bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, ihr individuelles künstlerisches Potenzial zu entdecken - was offenbar auch gelingt, wie das Resümee eines Schülers zeigt: „Das Projekt fand ich voll toll. Gut war, dass wir unsere eigenen Ideen einbringen konnten und viel allein gemacht haben, auch wenn manchmal Quatsch dabei rauskam. Und wir waren richtig stolz, als wir unsere Ergebnisse auf dem Sommerfest präsentieren konnten.“

Beteiligte Partner

Kultureller Partner

SuB Kultur e. V.  im Rahmen des Landesprogramms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin
www.subkulturberlin.de

Schulischer Partner

Carl-von-Linné-Schule für Körperbehinderte, Berlin
linne.schule/joomla3
http://www.rsshs.de/

Es waren weitere kulturelle Partner am Projekt beteiligt.

Kulturagenten für kreative Schulen Berlin
TanzTangente, Berlin
Theater an der Parkaue
cobratheater.cobra

Projekt-Homepage

www.kulturagenten-programm.de/laender/projekte/3/1372

Ort

Berlin

Jahre

2017

Fotos: SuB Kultur e. V. - Kulturagenten für kreative Schulen Berlin





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